Elias Frost

Hexenmeister

Description:

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Elias ist für einen Halbelfen sehr klein und wirkt dadurch extrem gebrechlich. Obwohl er nur sein halbes Leben auf der Straße verbracht hat, ist er immer noch viel zu dürr.

Elias kleidet sich zwar seines neuen Standes entsprechend, trägt auf Reisen aber eher praktische Kleidung.

Elias neigt durch die Misshandlungen als Kind eher dazu in Gegenwart von Fremden zu schweigen und sich im Hintergrund zu halten. Er kann aber aufgrund seiner Bildung eigentlich zu jedem Gespräch etwas beitragen, wenn ihm der Sinn danach steht.

Bio:

Elias wuchs als einziges Kind eines Fischers (Holmvir ) auf. Seine Mutter (Vertwena ) starb bei seiner Geburt.

Der alte Fischer war ein verbitterter, griesgrämiger Mann, der nie einen Hehl darauf gab, ob sein Sohn wusste, dass er ihn für den Tod seiner geliebten Frau verantwortlich machte oder nicht. Der Tod seiner Frau trieb den Vater in die Alkoholsucht – was die Lage für Elias nicht wirklich verbesserte.

Elias musste schon sehr früh arbeiten, damit es überhaupt Essen gab. Als sein Vater ihn das erste Mal mit auf sein Boot nahm, gerieten die Beiden in einen schrecklichen Sturm. Elias ging während des Sturms über Board und der Vater war nicht in der Lage ihn, in dem aufgepeitschten Wasser, ausfindig zu machen. Als auch zwei Tage später nichts von seinem Sohn zu finden war – hatte er sich bereits damit abgefunden, auch seinen Sohn verloren zu haben.

Doch Elias tauchte nach einer Woche völlig unbeschadet wieder auf. Der Junge hatte sich aber verändert – er suchte nun oft die Nähe zu Wasser, es schien fasst so als würde es ihn anziehen. Der Junge begann auch Selbstgespräche zu führen und behauptete immer, dass er mit einem Geist des Wassers reden würde.

Seinem Vater war die Sache unheimlich. Er reagierte, wie man es von ihm kannte mit Gewalt und als diese „Flausen“ durch ständige Prügel nicht besser wurden, sperrte er den Jungen in der Hütte ein. Wenn der Junge nicht mehr zum Wasser käme, wäre schließlich Ruhe. Um diesen pädagogischen Durchbruch angemessen zu feiern, machte sich der Vater darauf hin auf in die Schenke. Als er völlig betrunken zurück zu seiner Hütte wankte, merkte er bereits an der Tür das etwas nicht stimmte. Durch den Türspalt und alle Ritzen des Hauses floss Wasser. Als er die Tür öffnete, kamen ihm Sturzbäche an Wasser entgegen und mitten in diesem Chaos saß sein Sohn vertieft in eines seiner Selbstgespräche.
Das war dem Vater zu viel. Er warf den Jungen vor die Tür und wollte ihn nicht wieder sehen. Er solle sehen, wie er klar kommt.

Völlig auf sich allein gestellt, drücke sich Elias mit anderen Straßenkindern herum und versuchte mit kleineren Diebstählen und Gaunereien zu überleben. Trost spendete ihm nur das Gespräch mit den Wassergeistern. Nur diese waren nett zu ihm und halfen ihm in dieser schweren Zeit.

Eines Tages meinten die Wassergeister, dass er zum Hafen gehen sollte. Als er im Hafen ankam, sah er wie ein paar Tagediebe einen leblosen Körper an einer abgelegenen Stelle ins Wasser warfen. Niemand schien etwas bemerkt zu haben. Die Stimmen in seinem Kopf flüsterten ihm wieder zu: Rette Sie!

Elias sprang ohne zu zögern ins Wasser und schwamm zu der Stelle wo der Körper versunken war und zog ein junges Mädchen aus dem Wasser. Natürlich hatte jemand die Rettung gesehen und verständigte die Stadtwache, die Elias mitnahmen und einsperrten. Elias verstand nicht, wieso die Wassergeister ihm dazu geraten hatten – bisher hatte er noch nie Scherereien mit der Stadtwache gehabt.

Einige Stunden später kam ein Mann zu seiner Zelle, der sich als Alejandro Lodowka vorstellte. Er stellte Elias viele Fragen, die Elias alle ehrlich beantwortete. Alejandro nahm den Jungen mit nach Hause und erzählte ihm auf dem Weg, dass Elias seine Tochter gerettet hätte und Alejandro bot ihm an, dass er für diese Tat etwas Besseres als ein Leben auf der Straße verdient hätte.

Elias wurde mit offenen Armen von der Familie aufgenommen. Er hatte endlich Menschen, die sich um ihn kümmerten. Er hatte endlich Eltern (Alejandro und Darya) die sich um ihn sorgten, einen jüngeren Bruder (Alvaro) und natürlich eine Schwester (Isabella).

Als sich Elias geborgen wie nie fühlte, sprachen die Wassergeister wieder zu ihm und empfohlen ihm seinen neuen Eltern von den Geistern die zu ihm sprachen zu erzählen. Elias zögerte – die Wassergeister hatten ihn zwar bis hierher gebracht, aber sie hatten ihn doch schon einmal seine Familie gekostet. Mit großen Zögern erzählte er Alejandro von seiner Nahtoderfahrung, und das er von Geistern gerettet wurde, dass er seitdem eine seltsame Anziehung zum Wasser spüren würde, dass das Wasser zu ihm sprechen würde – und auch das er Wasser erschaffen könnte.

Für Alejandro war klar – das Kind war mit Fähigkeiten gesegnet worden die es nicht kontrollieren konnte. Nach weiteren Gespräch mit dem Jungen, war ihm klar, dass diese Talente gefördert werden müssten. Alejandro suchte einen Magier (Mikhail Jaffri) auf, und einigte sich darauf, dass dieser Elias Unterricht geben sollte.

Dem Magier war schnell klar, dass Elias in Berührung mit einem mächtigen Elementarwesen gestoßen sein muss und das dieses Wesen das Blut in seinem Körper mit einer Kraft versehen hat. Elias war kein Magier – er war Hexenmeister. Mit diesem Wissen schaffte es der alte Magier Elias Kraft in Bahnen zu lenken, sodass der Junge diese recht bald beherrschen konnte.

Im jungen Mannesalter, war Elias zu einem stattlichen Mann gealtert der sehr versiert mit seinen Magischen Kräften umgehen konnte, und eine gute Bildung erhalten hatte. Alejandro wollte ihn gerade auf eine Akademie schicken, damit er sein Wissen weiter mehren könne. Aber genau an diesem Tag meldete sich wieder einer der „Geister“ – Elias hatte gelernt, dass es kein Geist war, sondern ein mächtiges Elementarwesen, dass sich selbst „Aquatis“ nannte. Aquatis sagte ihm – dass er sein Schicksal nicht in Büchern oder einer Akademie finden würde. Er solle nach Restow gehen und dort dem Ruf einer Organisation folgen, die sich Schwertjunker nennt.

Nachdem er seiner Familie von seinem Vorhaben unterrichtete, waren diese traurig, den Sohn ziehen zu lassen, doch unterstützten sie seine Pläne. Und so zog Elias im Namen des Hauses Lodowka nach Restow….

Elias Frost

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